{"id":357,"date":"2022-09-22T14:55:47","date_gmt":"2022-09-22T12:55:47","guid":{"rendered":"https:\/\/gerberei-oettrich.de\/gerberei\/?page_id=357"},"modified":"2022-09-22T14:55:47","modified_gmt":"2022-09-22T12:55:47","slug":"06-10-2007-lausitzer-rundschau","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gerberei-oettrich.de\/gerberei\/index.php\/06-10-2007-lausitzer-rundschau\/","title":{"rendered":"06.10.2007 &#8211; Lausitzer Rundschau"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auf den Pfaden der alten Gerber durch Kirchhain unterwegs<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Wo man sich das Fell gerben lassen konnte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Doberlug-Kirchhain. Nicht nur das Fell gerben lassen kann man sich in Doberlug-Kirchhain \u2013 es besteht auch die M\u00f6glichkeit, sich durch Gerbermeister Manfred Oettrich auf historischen Spuren zu Gerberorten f\u00fchren zu lassen, die noch heute das Stadtantlitz pr\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"315\" height=\"420\" src=\"https:\/\/gerberei-oettrich.de\/gerberei\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/presse_06102007.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-272\" srcset=\"https:\/\/gerberei-oettrich.de\/gerberei\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/presse_06102007.jpg 315w, https:\/\/gerberei-oettrich.de\/gerberei\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/presse_06102007-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px\" \/><figcaption>Foto: Mario Sanders<br>Gerbermeister Manfred Oettrich begleitete Interessierte auf historischen Spuren zu Orten des Gerberhandwerkes.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Einer dieser zweist\u00fcndigen Rundg\u00e4nge fand j\u00fcngst bei herrlichem Sonnenschein statt. Treffpunkt war am Wei\u00dfgerbermuseum. Hannelore Wittich nutzte die Gelegenheit, um in die Geschichte ihrer Stadt hineinzuschnuppern. \u00abAls Kind hatte ich keine Zeit und Mu\u00dfe, in der Vergangenheit zu st\u00f6bern. Doch das Gerberhandwerk hat fast 400 Jahre das Gesicht Kirchhains gepr\u00e4gt. Ich bin in Sch\u00f6nborn geboren, lebte zwischendurch in Lugau, und nun wohne ich seit vier Jahren hier. Da nehme ich mir bewusst die Zeit f\u00fcr eine Begegnung mit der Geschichte\u00bb , erkl\u00e4rte sie.<br>Auch f\u00fcr den geborenen Kirchhainer Gerd Landschulz war die sachkundige F\u00fchrung sehr interessant, zumal er viele der Gerbereien und ihrer Besitzer noch von fr\u00fcher kennt. Ehefrau Viola wollte aus berufenem Munde zugleich von Manfred Oettrich etwas \u00fcber das Gerberhandwerk erfahren und erlebte gespannt die drei\u00dfig Haltepunkte des Rundganges.<br>In der Potsdamer Stra\u00dfe ging es zum Geb\u00e4ude des Herstellers der Standardkessel der Gerber, dessen Nachbar Fellh\u00e4ndler Rompe war. Der Weg f\u00fchrte vorbei an der Gerberei Kalk-Flemming am Markt 6, ehemals Gerberei Teichler, und in der Gerberstra\u00dfe stand unter anderem die Spaltmaschine der Gerbereigenossenschaft. Auch Hirten- und Liebknechtstra\u00dfe sowie Hagwall atmen intensiv Gerbereigeschichte. Erstaunlich, dass einige Gerbereistandorte relativ weit entfernt von der Kleinen Elster angesiedelt waren.<br>Die einzig noch aktive Gerberei ist in der Hennersdorfer Stra\u00dfe beheimatet. Seit 1. September 2006 belebt Manfred Oettrich hier die Gerberzunft wieder und wurde dabei von Dieter Glauche beraten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mario Sanders<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-background\" href=\"https:\/\/gerberei-oettrich.de\/gerberei\/index.php\/artikel-aus-der-presse\/\" style=\"background-color:#a35235\">zur\u00fcck<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf den Pfaden der alten Gerber durch Kirchhain unterwegs Wo man sich das Fell gerben lassen konnte Doberlug-Kirchhain. Nicht nur das Fell gerben lassen kann man sich in Doberlug-Kirchhain \u2013 es besteht auch die M\u00f6glichkeit, sich durch Gerbermeister Manfred Oettrich auf historischen Spuren zu Gerberorten f\u00fchren zu lassen, die noch heute das Stadtantlitz pr\u00e4gen. 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